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>Volksgemeinschaft< als soziale Praxis:Neue Forschungen zur NS-Gesellschaft vor Ort. 1. Aufl. 2013

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Oct 3, 2018
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>Volksgemeinschaft< als soziale Praxis (Buch)
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Erscheinungsdatum: 07/2013 Medium: Buch Einband: Gebunden Titel: &gtVolksgemeinschaft< als soziale Praxis Titelzusatz: Neue Forschungen zur NS-Gesellschaft vor Ort Redaktion: Reeken, Dietmar von // Thießen; Malte Verlag: Schoeningh Ferdinan

Anbieter: RAKUTEN: Ihr Mark...
Stand: Sep 6, 2018
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Volksgemeinschaft
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S. 2: Bajohr / Wildt (Hg.) Volksgemeinschaft Die ´´Volksgemeinschaft´´ gehörte zu den zentralen Propagandaformeln des NS-Regimes und war unzweifelhaft ein Leitbegriff des Nationalsozialismus. Er verhieß soziale Gemeinschaft, politische Einheit sowie den Abbau von Klassen- und Standesschranken und förderte auf diese Weise die Popularität der NS-Herrschaft. Er setzte nach 1933 soziale Schubkräfte frei, mobilisierte die Bevölkerung und trug zum wachsenden Konsens mit dem NS-Regime bei. Was aber verstanden die Nationalsozialisten unter ´´Volksgemeinschaft´´, und welche Rolle spielte dieser Begriff in der gesellschaftlichen Praxis des Regimes? Oft wird er mit sozialer Gleichheit in Verbindung gebracht und damit gründlich missverstanden, weil nämlich Ungleichheiten für die nationalsozialistische Volksgemeinschaft konstitutiv waren. Auch taugt er nicht als statische Kategorie der Gesellschaftsanalyse, weil die politische Kraft der ´´Volksgemeinschaft´´ in der Verheißung und Mobilisierung, aber nicht der Feststellung eines sozialen Ist-Zustandes lag. Deshalb verfolgen die die zehn Beiträge des vorliegenden Bandes die Wirkungsmächtigkeit der ´´Volksgemeinschaft´´ in der sozialen Praxis. Sie gehen der Frage nach, worin sich die NS-Volksgemeinschaft in Konzeption und Praxis von anderen Vorstellungen politischer Gemeinschaftlichkeit unterschied und wie sie im Alltag des Regimes hergestellt wurde: bei der Ausgrenzung ´´Fremdvölkischer´´, bei der Mobilisierung von Millionen Männern und Frauen im NS-Organisationskosmos oder der Rüstungswirtschaft, bei der Regelung selbst kleinster Detailfragen wie dem Zugang zu Bunkerplätzen im Bombenkrieg. Ein Teil der Beiträge wurde 2008 in der Sektion ´´Ungleichheiten in der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft´´ auf dem Historikertag in Dresden zur Diskussion gestellt. Die Viten der Herausgeber und der Autorinnen und Autoren befinden sich am Ende des Bandes. Unsere Adressen im Internet: www.fischerverlage.de

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 25, 2018
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Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung
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Die ´´Volksgemeinschaft´´ hatte seit dem Ersten Weltkrieg in Deutschland in nahezu allen Parteien politische Konjunktur. Aber während der Begriff bei den Sozialdemokraten beispielsweise ein Synonym für die inkludierende Einheit aller Schaffenden darstellte, war die ´´Volksgemeinschaft´´ bei der Rechten, insbesondere bei den Nationalsozialisten, vor allem durch Exklusion bestimmt. Nicht so sehr die Frage, wer zur ´´Volksgemeinschaft´´ gehörte, beschäftigte sie, als vielmehr, wer nicht zu ihr gehören durfte, allen voran die Juden. Deshalb besaß der Antisemitismus für die praktische Volksgemeinschaftspolitik des NS-Regimes einen zentralen Stellenwert. Die bürgerliche Zivilgesellschaft in eine rassistische Volksgemeinschaft zu verwandeln, konnte nicht per ´´Führererlass´´ oder Gesetz erfolgen. Michael Wildt beschreibt diese Transformation als einen politischen Prozess und untersucht die Ereignisse nicht nur innerhalb der großen Städte, sondern gerade in der Provinz, in den Dörfern und kleinen Gemeinden. ´´Volksgemeinschaft´´ existiert nicht, sie wird hergestellt. In der politischen Praxis vor Ort hieß das, soziale Distanz herzustellen, jedwede Solidarität und Mitleid mit den Verfolgten zu stigmatisieren, um die Juden zu isolieren und für rechtlos, ja vogelfrei zu erklären. Der Boykott vom 1. April 1933 blieb in den kleinen Orten keineswegs auf einen Tag beschränkt, sondern entwickelte sich zu einem Instrument der lokalen Partei-, SA- und HJ-Gruppen, aggressiv und gewalttätig gegen jüdische Kaufleute, Bürger, Nachbarn wie auch gegen diejenigen vorzugehen, die noch Kontakt zu Juden hielten. Wer mittat, musste strafrechtliche Ahndung nicht fürchten, im Gegenteil, die Gewalttäter konnten sich der heimlichen wie offenen Komplizenschaft vieler anderer sicher sein. In den Gewalttaten ließ sich die eigene Übermacht erfahren. Die Herstellung der Volksgemeinschaft bedeutete sowohl die Zerstörung der bürgerlichen Gesellschaft als auch Partizipation als rassistische Selbstermächtigung: Alle Gewalt geht vom Volke aus.

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 25, 2018
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Die Instabilität der Praxis
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Praxistheorien bilden ein zunehmend an Bedeutung gewinnendes Forschungsprogramm, das gegenwärtig sozial- und kulturwissenschaftliche Disziplinen von der Soziologie über die Geschichts- und Politikwissenschaft bis hin zur Archäologie beeinflusst. Eines ihrer Kennzeichen ist die Betonung der Körperlichkeit und Routinehaftigkeit sozialen Handelns, die teilweise in die Kritik geraten ist. Vertreten die Praxistheorien damit grundsätzlich eine statische Perspektive auf das Soziale? Ausgehend von der Frage nach der Konzeption von Stabilität und Wandel des Sozialen werden die Positionen von Pierre Bourdieu, Judith Butler, Michel Foucault und Bruno Latour im Detail beleuchtet. Das Buch entwickelt einen Vergleich ihrer Ansätze, indem es die jeweilige Verwendung zentraler sozial- und kulturtheoretischer Analysekategorien (Körper, Materialität, Macht/Norm) diskutiert. Zudem arbeitet es methodologische Prinzipien heraus, die empirische Studien anleiten können. Damit bietet das Buch sowohl einen systematischen Beitrag zur aktuellen Theoriedebatte als auch eine Handreichung für die praxeologische Forschung.

Anbieter: buecher.de
Stand: Oct 4, 2018
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Persönliche Assistenz: Kompendium von der Praxi...
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Selbstbestimmt Leben mit Behinderung? Selbstbestimmt Leben trotz Behinderung? Dieses Fachbuch gibt einen Überblick über das Konzept der Persönlichen Assistenz, die es Menschen mit Behinderung ermöglicht, wie dies für jeden nicht behinderten Menschen selbstverständlich ist, am Leben in der Gemeinschaft teilhaben zu können. Das Konzept der Persönlichen Assistenz wurde in der Behindertenhilfe im Kontext der ´´Selbstbestimmt-Leben-Bewegung´´ (´´Independent Living´´-Bewegung) entwickelt und wird in diesem Fachbuch als Dienstleistung definiert, die Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion ermöglicht. Persönliche Assistenz in der Behindertenhilfe ist ein Unterstützungskonzept, in der Mensch mit Behinderung als Arbeitgeber fungieren und bestimmen können, was die assistierende Person wie tun soll. Letztere nehmen somit die Rolle eines ´´Gehilfen´´ ein. Persönliche Assistenz soll in diesem Handlungsfeld zu einem Mehr an Selbstbestimmung und zur Kompetenzerweiterung verhelfen. Persönliche Assistenz ist, so das zentrale Profilmerkmal, selbst organisierte Hilfe, die sich der Assistenznehmer erschließt und bei der er Personal-, Anleitungs-, Organisations-, Finanzierungskompetenzen wahrnimmt. Dieses Fachbuch repräsentiert in besonderem Maße den Paradigmenwechsel in der Behindertenarbeit und -politik. Schlüsselbegriffe dieses Buches sind Persönliche Assistenz, Menschen mit Behinderung, Paradigmenwechsel, Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion.

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 25, 2018
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Intersektionalität: Geschichte, Theorie und Praxis
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Intersektionalität: Einführung in ein nützliches Konzept Was ist Intersektionalität und wofür lässt sich das Konzept nutzen? Dieses Lehrbuch bietet eine fundierte, verständliche Einführung in das Thema samt Praxis- und Forschungsbezug. Es wird dargestellt, wie sich das Konzept entwickelt hat, wie man damit soziale Ungleichheit analysieren und bearbeiten kann und es wird mithilfe praxisbezogener Umsetzungsbeispiele gezeigt, welche Chancen und Herausforderungen der intersektionalen Ansatz bietet. Das Lehrbuch Intersektionalität richtet sich in erster Linie an Studierende der Sozialen Arbeit und der Erziehungswissenschaft, aufgrund der Fragen nach Macht und Sozialer Ungleichheit ist es aber ebenfalls für Studierende der Sozialwissenschaften interessant. In diesem Band wird verständlich gezeigt, wie das Konzept Intersektionalität für die pädagogische und sozialarbeiterische Praxis nutzbar gemacht werden kann. Dieser Titel ist auf verschiedenen e-Book-Plattformen (Amazon, Apple, Libri, Thalia) auch als e-Pub-Version für mobile Lesegeräte verfügbar.

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Stand: Sep 27, 2018
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Familienrat in der Praxis - ein Leitfaden
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Der bewährte Leitfaden in erweiterter und aktualisierter Neuauflage! Er bietet einen unkomplizierten Einstieg in die Idee und die Anwendung des Familienrats. Voraussetzungen, Anforderungen und Stolpersteine werden lösungsorientiert dargestellt; Fallbeispiele, Checklisten und Argumentationshilfen erleichtern die Umsetzung in die Praxis. Damit ist der Leitfaden ein wertvolles Hilfsmittel für alle Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die den Familienrat erfolgreich anwenden wollen. Family Group Conferencing (dt. Familienrat) ist ein Verfahren zur Hilfeplanung, das die Interessen und Lösungskompetenzen von Familien in den Vordergrund stellt. Es wird international bereits vielerorts standardisiert eingesetzt und bringt - wie Studien belegen - äußerst wirksame und nachhaltige Hilfen hervor. Diese beruhen auf einer kooperativen und wertschätzenden Beziehung zwischen privaten Netzwerken und professionellen Organisationen.

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Stand: Sep 25, 2018
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Case Management in Theorie und Praxis
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Auch in Deutschland genießt Case Management wachsende Popularität. Es gilt als Antwort auf Probleme, mit denen sich alle modernen Sozial- und Gesundheitssysteme konfrontiert sehen. Hierzu zählen mangelnde Integration und Kontinuität ebenso wie unzureichende Patienten- und Ergebnisorientierung. Case Management reagiert auf diese Herausforderungen auf der Ebene des direkten Versorgungsgeschehens und ausgerichtet auf einen individuellen Fall. Es überbrückt die Grenzen von Organisationen und Professionen und richtet die Akteure auf einen gemeinsamen Fokus aus: den Patienten bzw. Klienten und sein soziales Umfeld.Die Beiträge dieses Buches vermitteln einen Einblick in Theorie und Praxis von Case Management in den USA, einigen europäischen Nachbarländern und Deutschland. Es wird eine Brücke geschlagen zwischen Ländern mit langjährigen Erfahrungen und solchen, die sich noch in einem experimentellen Stadium befinden. Zugleich wird die Case-Management-Diskussion im deutschsprachigen Raum um wichtige inhaltliche Aspekte erweitert, z.B.:klinische Dimensionen von Case Management,Case Management bei speziellen Patientengruppen,pflegerisches Case Management,die Perspektive der Patienten,methodische Weiterentwicklungen (z.B. Pathway Management, CareMaps® etc.).Die Auseinandersetzung mit Case Management - dies wird in dem Buch deutlich - bietet innovative Lösungsansätze für aktuelle Versorgungsprobleme, zahlreiche Ideen zur Optimierung des Versorgungshandelns und nicht zuletzt interessante Perspektiven für die weitere Professionalisierung von Pflege, Medizin und Sozialarbeit.

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Stand: Sep 25, 2018
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Inklusion und Ästhetische Praxis in der Soziale...
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Dieser facettenreiche Sammelband bietet einen Überblick inklusiver Arbeitsansätze und Praxisprojekte Sozialer Arbeit in den Bereichen Kunst, Musik, Sprache, Medien und Theater. Ästhetische Praxis in der Sozialen Arbeit verfügt über eine lange Tradition, künstlerische Medien zeichnen sich durch niedrigschwellige, häufig nicht sprachgebundene Zugänge aus. Berufsfelder der Sozialpädagogik und Sozialarbeit werden von heterogenen Gruppen geprägt, lebenswelt- und situationsbezogene Angebote sind deshalb die Regel. So liegt es nahe, sich der in Theorie und Praxis Sozialer Arbeit angelegten Debatte um Inklusion von dieser Seite zu nähern. Lehrende aus dem Sozialwesen ermöglichen einen handlungsorientierten Blick in die Berufspraxis sozialer Arbeitsfelder und geben Anregungen für eine - von einem weit gefassten Inklusionsbegriff ausgehende - Beschäftigung mit der Thematik.

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 25, 2018
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