Angebote zu "Ausgrenzung" (36 Treffer)

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Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung
139,99 € *
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Das Handbuch stellt den "State of the Art" zu den Themen Armut und soziale Ausgrenzung dar. Beides nimmt in unserer Gesellschaft, in Europa und weltweit zu. Dies betrifft nicht nur die materielle Versorgung und Verteilung, sondern bezieht weitere soziale, ökonomische und politische Aspekte ein. In der nunmehr 3. Auflage greift das Handbuch diese multifaktoriellen Zusammenhänge auf und fügt zentrale Erkenntnisse von Theorie und sozialer Praxis zusammen. Es zeichnet sich durch einen interdisziplinären Zugang aus, in dem sich eine Vielzahl human-, geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektiven bündeln. So werden u.a. wirtschaftliche Zusammenhänge, sozialethische Bewertungsmaßstäbe, juristische und verwaltungsmäßige Bearbeitungsformen, Bewältigung in und durch motopädagogische und ästhetische, bzw. medienpädagogische Praxis, geschichtliche Erfahrungen von und im Umgang mit Armut, soziale Beteiligungsstrukturen und individuelle Problemlösungskapazitäten dargestellt. Es wird deutlich: Armut und soziale Ausgrenzung entstehen im sozialen Kontext und sind deshalb auch politisch und gesellschaftlich veränderbar.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Armut und Fürsorge
37,10 € *
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Der Umgang mit sozialer Not ist ein unveräußerlicher Gradmesser für die Menschlichkeit von Gesellschaften. Die Formen sozialer Hilfe - und sozialer Ignoranz - die die europäische Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart hervorgebracht hat, sind vielfältig. Zwischen dem hartherzigen Prinzip von Leistung und Gegenleistung der Römer, der mittelalterlichen Almosenpraxis als Himmelsleiter, den Armenkästen der frühen Neuzeit, der professionellen Sozialarbeit seit dem zwanzigsten Jahrhundert und den Sozialversicherungen der Gegenwart spannt sich der weite Bogen der Fürsorge für der Hilfe Bedürftige, stets bedroht von Verleumdung und Ausgrenzung bis hin zu den Zwangsmaßnahmen und Morden der NS-Zeit. Die vorliegende Geschichte der Sozialen Arbeit versteht "Armut" umfassend: als materielle Not, physische und psychische Krankheit, Behinderung, Heimerziehung, Kinderarbeit, soziale Ausgrenzung, politische Verfolgung. Anhand zahlreicher historischer Dokumente lassen sich die Entwicklungen der Organisation und Praxis der Mitmenschlichkeit ebenso anschaulich nachvollziehen wie die Entgleisungen der Unmenschlichkeit.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Armut und Fürsorge
36,00 € *
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Der Umgang mit sozialer Not ist ein unveräußerlicher Gradmesser für die Menschlichkeit von Gesellschaften. Die Formen sozialer Hilfe - und sozialer Ignoranz - die die europäische Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart hervorgebracht hat, sind vielfältig. Zwischen dem hartherzigen Prinzip von Leistung und Gegenleistung der Römer, der mittelalterlichen Almosenpraxis als Himmelsleiter, den Armenkästen der frühen Neuzeit, der professionellen Sozialarbeit seit dem zwanzigsten Jahrhundert und den Sozialversicherungen der Gegenwart spannt sich der weite Bogen der Fürsorge für der Hilfe Bedürftige, stets bedroht von Verleumdung und Ausgrenzung bis hin zu den Zwangsmaßnahmen und Morden der NS-Zeit. Die vorliegende Geschichte der Sozialen Arbeit versteht "Armut" umfassend: als materielle Not, physische und psychische Krankheit, Behinderung, Heimerziehung, Kinderarbeit, soziale Ausgrenzung, politische Verfolgung. Anhand zahlreicher historischer Dokumente lassen sich die Entwicklungen der Organisation und Praxis der Mitmenschlichkeit ebenso anschaulich nachvollziehen wie die Entgleisungen der Unmenschlichkeit.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Gesellschaft im Nationalsozialismus
10,20 € *
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Das Heft nimmt vor dem Hintergrund der neuesten Forschungen zur "NS-Volkgemeinschaft" die deutsche Gesellschaft und damit die Rolle der Deutschen im Nationalsozialismus in den Blick. Im Zentrum stehen die Jahre zwischen 1933 und 1939, die in den Zeitgenossen vielfach noch als die "guten Jahre" in Erinnerung sind.Die zahlreichen Unterrichtsmaterialien zeigen, dass der Nationalsozialismus als Herrschafts- und Gewaltregime nur funktionieren konnte, weil ein Großteil der Menschen bereit war, ihn zu akzeptieren, sich in seine Strukturen zu integrieren, sich für ihn zu engagieren und Menschen auszugrenzen, die aus ideologischen Gründen nicht zur Volksgemeinschaft gehören sollten. Auch der Frage nach den Motiven für dieses Verhalten wird nachgegangen. Die Schülerinnen und Schülern können die NS-Herrschaft so als soziale Praxis der Vereinnahmung und Ausgrenzung verstehen.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Gesellschaft im Nationalsozialismus
9,90 € *
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Das Heft nimmt vor dem Hintergrund der neuesten Forschungen zur "NS-Volkgemeinschaft" die deutsche Gesellschaft und damit die Rolle der Deutschen im Nationalsozialismus in den Blick. Im Zentrum stehen die Jahre zwischen 1933 und 1939, die in den Zeitgenossen vielfach noch als die "guten Jahre" in Erinnerung sind.Die zahlreichen Unterrichtsmaterialien zeigen, dass der Nationalsozialismus als Herrschafts- und Gewaltregime nur funktionieren konnte, weil ein Großteil der Menschen bereit war, ihn zu akzeptieren, sich in seine Strukturen zu integrieren, sich für ihn zu engagieren und Menschen auszugrenzen, die aus ideologischen Gründen nicht zur Volksgemeinschaft gehören sollten. Auch der Frage nach den Motiven für dieses Verhalten wird nachgegangen. Die Schülerinnen und Schülern können die NS-Herrschaft so als soziale Praxis der Vereinnahmung und Ausgrenzung verstehen.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Volksgemeinschaft
15,40 € *
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S. 2: Bajohr / Wildt (Hg.) VolksgemeinschaftDie "Volksgemeinschaft" gehörte zu den zentralen Propagandaformeln des NS-Regimes und war unzweifelhaft ein Leitbegriff des Nationalsozialismus. Er verhieß soziale Gemeinschaft, politische Einheit sowie den Abbau von Klassen- und Standesschranken und förderte auf diese Weise die Popularität der NS-Herrschaft. Er setzte nach 1933 soziale Schubkräfte frei, mobilisierte die Bevölkerung und trug zum wachsenden Konsens mit dem NS-Regime bei.Was aber verstanden die Nationalsozialisten unter "Volksgemeinschaft", und welche Rolle spielte dieser Begriff in der gesellschaftlichen Praxis des Regimes? Oft wird er mit sozialer Gleichheit in Verbindung gebracht und damit gründlich missverstanden, weil nämlich Ungleichheiten für die nationalsozialistische Volksgemeinschaft konstitutiv waren. Auch taugt er nicht als statische Kategorie der Gesellschaftsanalyse, weil die politische Kraft der "Volksgemeinschaft" in der Verheißung und Mobilisierung, aber nicht der Feststellung eines sozialen Ist-Zustandes lag.Deshalb verfolgen die die zehn Beiträge des vorliegenden Bandes die Wirkungsmächtigkeit der "Volksgemeinschaft" in der sozialen Praxis. Sie gehen der Frage nach, worin sich die NS-Volksgemeinschaft in Konzeption und Praxis von anderen Vorstellungen politischer Gemeinschaftlichkeit unterschied und wie sie im Alltag des Regimes hergestellt wurde: bei der Ausgrenzung "Fremdvölkischer", bei der Mobilisierung von Millionen Männern und Frauen im NS-Organisationskosmos oder der Rüstungswirtschaft, bei der Regelung selbst kleinster Detailfragen wie dem Zugang zu Bunkerplätzen im Bombenkrieg.Ein Teil der Beiträge wurde 2008 in der Sektion "Ungleichheiten in der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft" auf dem Historikertag in Dresden zur Diskussion gestellt.Die Viten der Herausgeber und der Autorinnen und Autoren befinden sich am Ende des Bandes.Unsere Adressen im Internet: www.fischerverlage.de

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Volksgemeinschaft
14,95 € *
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S. 2: Bajohr / Wildt (Hg.) VolksgemeinschaftDie "Volksgemeinschaft" gehörte zu den zentralen Propagandaformeln des NS-Regimes und war unzweifelhaft ein Leitbegriff des Nationalsozialismus. Er verhieß soziale Gemeinschaft, politische Einheit sowie den Abbau von Klassen- und Standesschranken und förderte auf diese Weise die Popularität der NS-Herrschaft. Er setzte nach 1933 soziale Schubkräfte frei, mobilisierte die Bevölkerung und trug zum wachsenden Konsens mit dem NS-Regime bei.Was aber verstanden die Nationalsozialisten unter "Volksgemeinschaft", und welche Rolle spielte dieser Begriff in der gesellschaftlichen Praxis des Regimes? Oft wird er mit sozialer Gleichheit in Verbindung gebracht und damit gründlich missverstanden, weil nämlich Ungleichheiten für die nationalsozialistische Volksgemeinschaft konstitutiv waren. Auch taugt er nicht als statische Kategorie der Gesellschaftsanalyse, weil die politische Kraft der "Volksgemeinschaft" in der Verheißung und Mobilisierung, aber nicht der Feststellung eines sozialen Ist-Zustandes lag.Deshalb verfolgen die die zehn Beiträge des vorliegenden Bandes die Wirkungsmächtigkeit der "Volksgemeinschaft" in der sozialen Praxis. Sie gehen der Frage nach, worin sich die NS-Volksgemeinschaft in Konzeption und Praxis von anderen Vorstellungen politischer Gemeinschaftlichkeit unterschied und wie sie im Alltag des Regimes hergestellt wurde: bei der Ausgrenzung "Fremdvölkischer", bei der Mobilisierung von Millionen Männern und Frauen im NS-Organisationskosmos oder der Rüstungswirtschaft, bei der Regelung selbst kleinster Detailfragen wie dem Zugang zu Bunkerplätzen im Bombenkrieg.Ein Teil der Beiträge wurde 2008 in der Sektion "Ungleichheiten in der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft" auf dem Historikertag in Dresden zur Diskussion gestellt.Die Viten der Herausgeber und der Autorinnen und Autoren befinden sich am Ende des Bandes.Unsere Adressen im Internet: www.fischerverlage.de

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Frühneuzeitliche Ghettos in Europa im Vergleich
49,79 € *
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Die Topographie jüdischer Siedlungen hat schon früh das Interesse der Forschung auf sich gezogen. Die Form und die Lage der jüdischen Wohnbezirke, die Abgrenzung zur christlichen Nachbarschaft, die Gestalt und die Entwicklung kommunikativer Räume eröffnen Zugänge zu grundlegenden Fragen jüdischer Existenz in Europa. Die Untersuchung eines 'jüdischen Raumes' erfordert aber die Überwindung von in der Regel getrennt untersuchten Bereichen in den jüdischen Studien. 'Siedlungsformen reflektieren sowohl den inneren Diskurs über Fragen der Spiritualität, des Denkens und Glaubens wie Themen der äußeren Narrative, also der Beziehungen von Juden und jüdischen Gemeinden zur nicht-jüdischen Welt.' Eine Vertiefung und Erweiterung der Frage nach den 'Räumen' jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit ist wünschenswert, sie wird durch den 'spatial turn' in den Kulturwissenschaften methodisch erleichtert.Als charakteristischste jüdische Siedlungsform gilt bis heute das Ghetto. Von Benjamin Ravid klar definiert als abgeschlossene Zwangssiedlung ausschließlich für Juden, ist es eindeutig ein Phänomen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Ghettos entstanden, als insbesondere im Reich und in Italien in Städten wie Frankfurt, Venedig oder Rom die Juden in eigens angelegten, vom Rest der Stadt abgeteilten Vierteln angesiedelt wurden (vgl. die Beiträge von Ravid und Ruderman).Im europäischen Vergleich ist jedoch schnell festzustellen, dass das Ghetto selbst in der Frühen Neuzeit eher die Ausnahme als die Regel war. Dennoch lässt sich seit dem 19. Jahrhundert eine erstaunliche Karriere dieses Begriffes feststellen. Wie Christhard Hoffmann zeigt, wurde er in der Literatur und in der wissenschaftlichen Forschung zum Inbegriff der jüdischen Existenz im Ancien Régime. In der Kritik der Aufklärung wurde das Ghetto als negatives Symbol der Ausgrenzung und Unterdrückung, nach der Emanzipation aber auch als nostalgisch verklärter Ort eines verlorenen 'altjüdischen Familienlebens' in den Bildern von Moritz Oppenheim oder den populären 'Ghettogeschichten' beschworen. Bemerkenswert ist die Studie The Ghetto, die 1922 von Louis Wirth als Dissertation vorgelegt wurde. Sie ist eine der Pionierarbeiten der modernen amerikanischen Soziologie und erweitert ausgehend von einer Analyse des historischen Frankfurter Ghettos den Begriff auf die ethnisch definierten Einwandererghettos in den amerikanischen Großstädten. Wirth zeigt am Beispiel der Ghettos jüdischer Einwanderer aus Osteuropa deren gesetzmäßiges Verschwinden durch sozialen Aufstieg und Integration. Die in Deutschland wenig beachtete Pionierstudie – selbst von einem aus Deutschland stammenden Migranten erstellt – zeigt deutlich die Erweiterung des Begriffs im 20. Jahrhundert auf alle ethnisch und sozial einheitlich geprägten Viertel in den modernen Großstädten. Die jüdische Zwangssiedlung erlebte jedoch eine erschütternde Rückkehr unter nationalsozialistischer Herrschaft, als nach der Besetzung Polens und von Teilen der Sowjetunion Ghettos errichtet wurden, die eine Vorstufe der Vernichtung bildeten und in die auch die deutschen Juden ab 1941 deportiert wurden. Diese Ausweitung des Ghettobegriffs seit dem 19. Jahrhundert hat jedoch die Analyse der spezifischen frühneuzeitlichen Siedlungsform eher verdunkelt. So zeigt ein Blick in deutsche Schulbücher, dass der Begriff des Ghettos unterschiedslos für jüdische Siedlungen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert gebraucht wird. Auch bei der 2004 durchgeführten Tagung über die Frankfurter Judengasse – dem prototypischen deutschen Ghetto – ergaben die Diskussionen überraschenderweise, dass zum Ghetto als einer spezifisch jüdischen Siedlungsform der Frühen Neuzeit viel Unklarheit herrschte und viele Fragen noch nicht untersucht waren. Es schien uns daher geboten, ein weiteres Symposium zu konzipieren, das sich nach der intensiven Untersuchung der Frankfurter Judengasse dem Ghetto im europäischen Vergleich widmen sollte. Es sollten dabei nicht nur die Entstehung und Entwicklung der Ghettos in Italien und Deutschland untersucht, sondern zum Vergleich auch Regionen wie die Niederlande und Polen herangezogen werden, in denen keine abgeschlossenen Zwangssiedlungen entstanden sind. Insbesondere die holländischen Städte erschienen dabei von besonderer Bedeutung, da die Niederlassung der Juden hier zu einem Zeitpunkt ermöglicht wurde, als in Italien und Deutschland durch die Obrigkeiten Ghettos installiert wurden (vgl. die Beiträge von Kaplan, Heyde und Sprang). Ohne in der Perspektive des ‚spatial turn’ geplant worden zu sein, zieht die Thematik der Tagung, zieht die Raumgestalt des Ghettos Analysekategorien desselben wie 'Grenze', 'Innen' und 'Außen' oder 'Zentrum' und 'Peripherie' auf sich. Das Ghetto ist in paradigmatisch zu nennender Weise Projektion von Machtstrukturen in den Raum, ist konstruiert im doppelten Sinne, in den Steinen und in der Umsetzung von Separierungsvorstellungen. Und es konstruiert seinerseits soziale Räume, die von Minderheit und Mehrheit unterschiedlich, machtausübend, sich selbst ermächtigend, besetzt und genutzt werden.Eine Gruppe von Beiträgen bezieht sich auf die jüdischen Siedlungen in einzelnen Städten wie Venedig, Florenz, Worms, Mainz, Frankfurt und Wien (vgl. die Beiträge von Kurth, Reuter, Staudinger, Liberles, Hausmann/Marzi, Haverkamp). Sie werden ergänzt durch Untersuchungen der seit dem Hochmittelalter entwickelten kirchlichen Diskussionen und Rechtsvorschriften, die dem Konzept und der Praxis des Ghettos zugrunde lagen (vgl. den Beitrag von Heil). Ein anderer Block von Beiträgen widmet sich dem bisher wenig analysierten innerjüdischen Umgang mit dem Lebensraum Ghetto (vgl. die Beiträge von Gotzmann und Raspe). Dieser Aspekt, nämlich die Praxis von Juden und Jüdinnen in allen Lebenszusammenhängen im frühneuzeitlichen Ghetto aus ihrer Sicht zu analysieren und zu rekonstruieren, ihre Gestaltungsmöglichkeiten und ihr eigenständiges Handeln und Denken näher zu verstehen, scheint uns eine wesentliche Aufgabe für weitere Forschungen zu frühneuzeitlichen Ghettos zu sein.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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Theater als Chance für die Soziale Arbeit
44,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,15, Katholische Stiftungsfachhochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit kultureller Ungleichberechtigung von Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung. Ungleichberechtigung durch eine Kultur der Stigmatisierung von Menschen als "geistig behindert", durch Verwährung der Partizipation an Kultur. Soziale Arbeit wird als Profession mit inneren Widersprüchen dargestellt, welche bezüglich der kulturellen Ungleichberechtigung Erklärungswissen zur Hand gibt, als auch nach Lösungsmöglichkeiten sucht. Dies wird anhand einer systemtheoretischen Basislegung, auf dessen Grundlage Anschlusstheorien entwickelt werden, deutlich. Als ein möglicher Lösungsversuch wird die Praxis der Theaterpädagogik dargestellt und sich ihr theoretisch angenähert. Das Theater ist als Kulturbereich Kunst Mitproduzent der Ungleichberechtigung, birgt aber auch Chancen auf dem Weg hin zu mehr Gleichberechtigung.Einleitend wird das Erkenntnisinteresse, das Warum und Wie der Arbeit dargestellt. Das zweite Kapitel beinhaltet generelle Reflexionen zur Sozialen Arbeit, erste Hinweise auf die Chancen die theatrale Betätigung bereithält und einen Ausblick auf die noch folgenden Ausführungen. Die Grundlegung einer sozialarbeitsbezogenen Systemtheorie als Paradigma der Arbeit wird im dritten Kapitel vorgenommen. In Kapitel vier und fünf werden die beiden integralen Bestandteile von Theater(arbeit) diskutiert: Kunst und Pädagogik. Die These der gesellschaftlichen Produktion von geistiger Behinderung und die daraus entstehende Ausgrenzung von Menschen aus Kulturproduktion und Rezeption, wird in Kapitel sechs "Kulturelle Ungleichberechtigung" entfaltet. Kapitel sieben antwortet darauf mit der Darstellung der sozialpädagogischen Möglichkeiten des Theaters. Die praktische Ausgestaltung dieser Möglichkeiten werden in Kapitel acht, anhand der Vorstellung von vier Theatereinrichtungen aufgezeigt. Die theoretische Basis, für eine Konzeption des Schauspiels in einer "Werkstatt für behinderte Menschen", wird gelegt. Im Schlusskapitel findet Diskussion, Reflexion und Ausblick, des in der Arbeit behandelten Themas Raum.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.02.2020
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