Angebote zu "Krebs" (12 Treffer)

Kategorien

Shops

Krebs, Stefan: Technikwissenschaft als soziale ...
75,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Erscheinungsdatum: 06.05.2009, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Technikwissenschaft als soziale Praxis, Titelzusatz: Über Macht und Autonomie der Aachener Eisenhüttenkunde 1870-1914, Autor: Krebs, Stefan, Verlag: Steiner Franz Verlag // Franz Steiner Verlag, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Geschichte // Kulturgeschichte // Sozialgeschichte // Geschichte allgemein und Weltgeschichte, Rubrik: Geschichte // Allgemeines, Lexika, Seiten: 472, Abbildungen: 22 Schwarz-Weiß- Abbildungen, 5 Schwarz-Weiß- Tabellen, Reihe: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Beihefte (VSWG-B) (Nr. 204), Gewicht: 779 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot
Hoffmann, Ingeborg: KREBS - NACHSORGE UND SEELS...
23,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Erscheinungsdatum: 01.06.1988, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: KREBS - NACHSORGE UND SEELSORGE, Titelzusatz: bearbeite an Berliner und Warburger Beispielen, Autor: Hoffmann, Ingeborg, Verlag: Lang, Peter GmbH // Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Religion // Kalender // christlich // Therapie // Theologie // Schmerz // Schmerztherapie // Soziologie // Soziale Gruppen: religiöse Gemeinschaften // Therapie und Therapeutika // Christliches Leben und christliche Praxis // Schmerz und Schmerztherapie // allgemein, Rubrik: Praktische Theologie, Seiten: 101, Reihe: Europäische Hochschulschriften (Reihe 23): Theologie / Theology / Théologie (Nr. 221), Gewicht: 145 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot
Die Klapperschlange in der mexikanischen Medizin
89,90 € *
ggf. zzgl. Versand

In der traditionellen mexikanischen Medizin wird die getrocknete Klapperschlange bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, darunter bei schwer therapierbaren Krankheiten wie Krebs, Diabetes und rheumatoider Arthritis. Dies war der Ausgangspunkt für eine Studie über die Verwendung der Klapperschlange in der traditionellen mexikanischen Medizin. Trotz guter biomedizinischer Versorgung im städtischen Bereich findet die traditionelle Medizin in Mexiko ungebrochenen Zuspruch. Ort der Studie war der berühmte Mercado Sonora in Mexico City, einer der größten Märkte für indigene Heilmittel in Lateinamerika. Die Studie berichtet über die Verflechtung zwischen traditioneller Medizin und Biomedizin. Sie zeigt aber auch auf, dass es in erster Linie soziale und wirtschaftliche Gründe sind, die dazu führen, auf traditionelle Heilmittel zurückzugreifen. Die Praxis der Inanspruchnahme beider Medizinsysteme reflektiert einerseits die Existenz des medizinischen Pluralismus in Mexiko, insbesondere im urbanen Bereich, und andererseits die Probleme des staatlichen Gesundheitssystems.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot
Ganzheitliche Unternehmensführung in dynamische...
82,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Sich schnell ändernde Märkte, technologische, soziale, politische und rechtliche Rahmenbedingungen erfordern ganzheitliche Managementkonzepte, die eine Bewältigung dieser komplexen Herausforderungen im Sinne unternehmerischer Zielsetzungen ermöglichen. In der Festschrift, die Prof. Dr. Armin Töpfer zum 65. Geburtstag gewidmet ist, stellen Experten aus Wissenschaft und Praxis verschiedene Ansätze zur Lösung aktueller Herausforderungen in verschiedenen Bereichen der Unternehmensführung vor. Neben Konzepten im Rahmen des Komplexitäts- und Innovationsmanagements werden auch aktuelle Ansätze und Instrumente der Unternehmens- und Mitarbeiterführung sowie des Customer Relationship Management und des Qualitätsmanagements präsentiert und diskutiert. Der Leser erhält mit dem vorliegenden Werk einen umfassenden und zugleich vertieften Einblick in die moderne Managementforschung und -praxis. Mit Beiträgen von Ingo Balderjahn, Fred G. Becker, Wolfgang Becker, Marc-Oliver Blockus, Klaus Bodensteiner, Ronald Bogaschewsky, Manfred Bruhn, Rolf Bühner, Michael W. Busch, Sören Dressler, Elgar Fleisch, Carina Gebhart, Marco Gießmann, Rüdiger Grube, Sven Henkel, Reinhard Hünerberg, Dieter Köster, Juliane Krebs, Christian Kunz, Volker Kurfess, Rainer Lasch, Frank Lasogga, Daniela Lehr, Michael Leyer, Stephan Mangliers, Andreas Mann, Susan Meixner, Anton Meyer, Jürgen Moormann, Stefan Müller, Günter Müller-Stewens, Andreas Munzel, Shamsey Oloko, Wolfgang Pfau, Thomas Rachfall, Marko Sarstedt, Manfred Schwaiger, Torsten Tomczak, Christoph Ullmer, Dietrich von der Oelsnitz, Benjamin von Walter, Stefan Wünschmann, Joachim Zentes

Anbieter: Dodax
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot
Langzeiterkrankungen
39,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Das diesjährige Schwerpunktthema "Langzeiterkrankungen" legt den Fokus auf lang andauernde bzw. chronische Krankheiten, mit besonderer Betrachtung von psychischen Erkrankungen, Krebs/Neubildungen, Muskel-Skeletterkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Praxis gehen u.a. den Fragen nach, was Gründe für die Entstehung von Langzeiterkrankungen bzw. deren Chronifizierung sein können und welche Möglichkeiten es gibt, dem z.B. mit geeigneten Präventionsmaßnahmen entgegenzuwirken. Zudem äußern sich prominente Gesundheitsexperten aus der Politik zum Thema und skizzieren aus ihrer Sicht die Herausforderungen, denen sich Arbeitswelt und Gesellschaft in Zukunft stellen müssen, sowie deren mögliche Lösungen und dazu nötige politische Weichenstellungen.Neben den Beiträgen der Gastautoren gibt der BKK Gesundheitsreport 2015 das Krankheitsgeschehen von insgesamt 9,1 Millionen BKK Versicherten wieder. Mit umfangreichen Analysen zum Arbeitsunfähigkeitsgeschehen, zur ambulanten und stationären Versorgung sowie zur Arzneimittelversorgung bietet der Report wertvolle Informationen aus allen Blickwinkeln moderner Gesundheitsversorgung. Neben Langzeitentwicklungen im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen werden u.a. Krankheitsarten, Einzeldiagnosen, Arzneimittelverordnungen sowie bundesweite und landesspezifische Vergleichswerte näher beleuchtet. Zusätzlich werden detaillierte Analysen für verschiedene Indikatoren wie Alter, Geschlecht, soziale Lage und Wirtschaftsgruppen aufgeführt.

Anbieter: Dodax
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot
Sozialstaat und Gerechtigkeit
23,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Wir alle wollen in einer Gesellschaft leben, in der es gerecht zugeht. Gerechtigkeit gilt in der westlichen Welt als das zentrale Kriterium der moralischen Legitimation politischer und sozialer Verfahrensweisen und Institutionen. Für alle Regelungsbereiche der Politik, für alle Institutionen, Instrumente und Verfahrensweisen politischen Handelns gilt, dass sie dem Anspruch nach gerecht sein müssen, um gerechtfertigt werden zu können. Soweit es den zentralen Stellenwert der Gerechtigkeit im Zusammenhang der Rechtfertigung politischen Handelns und gesellschaftlicher Institutionen betrifft, herrscht also Einigkeit, doch diese endet bald, wenn es um die Frage geht, wie eine gerechte Gesellschaft konkret aussehen soll: Dass Gerechtigkeit gefordert ist, ist völlig unstrittig – was Gerechtigkeit erfordert, ist dagegen höchst umstritten, und dies gilt in besonderer Weise für die Frage der gerechten Verteilung von Gütern, das heisst: das Problem der sozialen Gerechtigkeit. Mit diesem Problem haben sich im Rahmen des Projekts 'Wissenschaft trifft Politik – Politik trifft Wissenschaft' in den Hannah-Arendt-Lectures und den Hannah-Arendt-Tagen 2004 auseinandergesetzt: Gert Schäfer (Politikwissenschaftler). Angelika Krebs (Philosophin), Susanne Boshammer (Philosophin), Heiner Geissler (Politiker), Michael Sommer (Gewerkschafter), Gerhard Kruip (Sozialethiker), Ingrid Hofmann (Unternehmerin), Oskar Negt (Soziologe). Hannah Arendt wurde am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren. Sie hat als deutsch-jüdische Denkerin die Erfahrungen ihres Jahrhunderts, die Zusammenhänge und das Spannungsfeld von Theorie und Praxis, politischem Urteilsvermögen und philosophischer Reflexion wie kaum andere miteinander verbunden. In unvergleichlicher Weise hat sie es verstanden, Politik und Wissenschaft in komplementärer Weise miteinander zu verbinden. Sie hat aus der Wissenschaft Impulse aufgenommen, und daraus eine politologische Semantik geformt, die soziale Veränderungen berücksichtigt. In Anlehnung an ihr Werk und ihr zu Ehren werden in den HANNAH-ARENDT-LECTURES und bei den HANNAH-ARENDT-TAGEN, die in ihrer Geburtsstadt alljährlich stattfinden, Zukunftsfragen der Gesellschaft erörtert. Beide Veranstaltungen finden im Rahmen des Projekts 'Wissenschaft trifft Politik – Politik trifft Wissenschaft' statt. Das Projekt wird durch die Volkswagen-Stiftung gefördert. Die HANNAH-ARENDT-LECTURES fanden erstmals im Jahre 2004 statt. Im Eröffnungsvortrag zu dem Generalthema 'Sozialstaat und Gerechtigkeit' legte Gert Schäfer dar, dass aufgrund der Veränderungen im Sozialsystem das Vertrauen der Menschen in die Politik drastisch abnimmt. Auf den Abstiegsplätzen der gesellschaftlichen Wertschätzung finde sich vor allem die Bundesregierung. Ihr vertrauen noch gerade 18 Prozent, den Parteien sogar nur noch 12 Prozent der Menschen hierzulande. Wenig besser stehen die beiden grossen Lager des wirtschaftlichen Lebens da – Arbeitgeberverbände 22, Wirtschaft 23, Gewerkschaften 24 Prozent. Das ist die Stimmung, die sich auch in den Demonstrationen zu Hartz IV widerspiegelt. Was sind die Ursachen dieses Unmuts? Und was sind die Ursachen für die Notwendigkeit des Umbaus des Sozialsystems? Diesen Fragen wollten auch die Referenten der HANNAH-ARENDT-TAGE nachgehen und möglichst auch Antworten finden. Zunächst eine Antwort aus kompetentem Munde. Einer der es wissen muss, Norbert Blüm, der jahrzehntelang entscheidend für Sozialpolitik in der CDU zuständig war, sagte kürzlich wörtlich, und so wird er von Gert Schäfer zitiert: 'Solange der Ost-West-Gegensatz noch am Leben war, da hatte es die Sozialpolitik ein bisschen leichter, weil der Sozialstaat auch eine Legitimationsgrundlage unseres Systems war, mit dem wir unsere Überlegenheit bewiesen haben.' War das tatsächlich die Ursache für die Wende in der Sozialpolitik? Lassen wir das einmal dahingestellt. Jedenfalls drehen sich neuerdings die Diskussionen darum, ob Gerechtigkeit mit Gleichheit identisch ist. Wird eine gerechte Gesellschaft dadurch hergestellt, dass wir Gleichheit auf allen Ebenen für alle Menschen fordern? Der Wirtschaftsminister Wolfgang Clement fordert jedenfalls 'mehr gerechte Ungleichheit'. Dies sei das Gebot der

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot
Echtzeitmusik Berlin
44,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Aus der Perspektive der Beteiligten und einiger BeobachterInnenerforscht, dokumentiert und reflektiert das Buch Echtzeitmusik Berlin – Selbstbestimmung einer Szene ein vielschichtiges Phänomen innerhalb der Berliner Musikkultur, dessen Einfluss und Bedeutung weit über die Stadt hinauswirkt. In den Freiräumen des Ostteils der Stadt nach dem Mauerfall entstanden und in einem kulturellen Koordinatensystem aus Hausbesetzung und freier Improvisation, Punk und Neuer Musik, sozialem Experiment und Performancekunst wurzelnd, hat die Echtzeitmusik-Szene in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine bewegte musikalische und soziale Entwicklungsgeschichte durchlaufen und sich zu einer grossen Bandbreite weitestgehend experimenteller Musikformen ausdifferenziert, die an so unterschiedliche Bereiche wie Noise, Electronica, Trash-Pop, Free Jazz und zeitgenössische komponierte Musik, aber auch Performance- und Klangkunst angrenzen. Dieses Buch ist eine theoretische Annäherung an eine aus der Praxis heraus sich konstituierende Szene, die mit jedem einzelnen Beitrag sich selbst beschreibt, sich schreibend erfindet, bestimmt und positioniert. Ein Akt verbaler Sichtbarmachung. Es gibt nicht die Geschichte, sondern nur eine Vielzahl von Geschichten, nicht die Theorie, sondern unterschiedlichste, teils widerstreitende Konzeptionen und Herangehensweisen. Echtzeitmusik – Selbstbestimmung einer Szene spiegelt diese Multiperspektivität wider und versteht sich nicht allein als eine Dokumentation einer Geschichte der Echtzeitmusik, sondern ist selbst Teil davon. Shaped by the perspectives of participants and various observers, the book Echtzeitmusik Berlin – Self-Defining a Scene investigates, documents, and reflects on a multilayered phenomenon within Berlin’s musical culture, a phenomenon whose influence and meaning has effects that extend far beyond Berlin itself. Having emerged in the open spaces of the city’s east side after the fall of the Berlin Wall, and rooted in a cultural coordinate system made up of squats and free improvisation, punk and New Music, social experimentation and performance art, the Echtzeitmusik scene has passed through an eventful history of musical and social development and matured into a wide spectrum of predominantly experimental forms of music, bordering on fields as varied as noise, electronica, trash pop, free jazz, and contemporary composed music, not to mention performance and sound art. This book is a theoretical approach to a scene that constituates itself through practice, that describes itself with every single contribution here, that invents, defines, and positions itself through writing. It is a verbal act of uncovering. There is not the history, but a myriad of histories, not the theory, but the widest range of somewhat discordant conceptions and approaches. Echtzeitmusik – Self-Defining a Scene mirrors this multiperspectivity. It is more than a mere documentation of the history of Echtzeitmusik, it might be considered a part of this history. Theoretische Texte, Erinnerungen, Statements und künstlerische Beiträge von / Theoretical texts, memories, statements and artwork by Thomas Ankersmit, Harald Ansorge, Serge Baghdassarians, Boris Baltschun, Jürg Bariletti, Johannes Bauer, Burkhard Beins, Marta Blažanović, Nicholas Bussmann, Lucio Capece, Diego Chamy, Clare Cooper, Werner Dafeldecker, Rhodri Davies, Bertrand Denzler, Bill Dietz, Axel Dörner, Phil Durrant, Ekkehard Ehlers, Sabine Ercklentz, Andrea Ermke, Kai Fagaschinski, Fernanda Farah, Kerstin Fuchs, Björn Gottstein, Matthias Haenisch, Hanna Hartman, Franz Hautzinger, Robin Hayward, Teresa Iten, Sven-Åke Johansson, Margareth Kammerer, Christian Kesten, Annette Krebs, Christof Kurzmann, Greg Malcolm, Thomas Meadowcroft, Chico Mello, Thomas Millroth, Toshimaru Nakamura, Gisela Nauck, Vered Nethe, Andrea Neumann, Nina Polaschegg, Michael Renkel, Ana Maria Rodriguez, Adeline Rosenstein, Arthur Rother, Olaf Rupp, Ignaz Schick, Ulf Sievers, Stefan Streich, T. Turner, Michael Vorfeld, Antje Vowinckel und Steffi Weismann

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot
Social Sponsoring
67,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Inhaltsangabe:Problemstellung: Menschen mit HIV und AIDS können trotz ihrer krankheitsbedingten Einschränkungen das Gefühl von Autonomie, Selbstbestimmung und Gesundheit erleben und ihre Defizite kompensieren, obwohl sie durch eine gestörte soziale Integration - Tod des Partner, sozialen Abstieg, Arbeitslosigkeit und nicht zuletzt durch die Krankheit selbst - schwer mitgenommen sind. AIDS hat sich zu einem globalen gesellschaftlichen Problem ungeahnten Ausmasses entwickelt, unabhängig von Alter, sozialer Schicht und sexueller Orientierung. Es ist eine Infektionskrankheit, die medizinisch nicht beherrschbar war, bis heute nicht ist und die die Gesellschaft und das Gesundheitswesen völlig unvorbereitet getroffen hat z. Im Gegensatz zu anderen Krankheiten, wie z.B. Krebs, erfordert AIDS eine intensive Auseinandersetzung mit vielen tabubeladenen Themen wie Krankheit und Tod, verschiedenen Formen der Sexualität, Minderheiten und Diskriminierung. Die Solidarität gegenüber Kranken und Hilfsbedürftigen ist zwar bei Staat, Gesellschaft und Kirche allgemein anerkannt, doch die Praxis dieser allgemeinen Anerkennung sieht ganz anders aus. Die Angst davor, aufgrund der Krankheit den Arbeitsplatz oder die Berufszulassung zu verlieren oder keine Anstellung nach der Ausbildung zu finden, beeinträchtigt die wirtschaftliche und soziale Situation der meisten Betroffenen. Aids-Kranke können ab einem gewissen Krankheitsbild nur noch teilzeitbeschäftigt werden oder müssen gezwungenermassen frühzeitig pensioniert werden. Jedoch stehen die meisten Betroffenen (20 - 39 Jahre) am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn; somit sind die Chancen auf einen Anspruch der gesetzlichen Rentenversicherung minimal. Eine immense psychische Belastung kommt hinzu, da ab 1987 für den Abschluss einer Lebensversicherung bei den meisten Versicherungen der Nachweis eines negativen HIV-Test-Ergebnisses Pflicht ist. Somit entfallen für die Betroffenen und Hinterbliebenen sowohl die Ansprüche auf eine Lebensversicherung als auch auf ausreichende Rente. Beide Parteien sind unmittelbar von finanziellen Existenzängsten betroffen. Soziale Arbeit gilt in Deutschland - leider sehen das auch noch viele soziale Organisationen ebenso - immer noch als stille Barmherzigkeit, mit der man nicht an die Öffentlichkeit geht. Aber nur, wer an die Öffentlichkeit geht, löst Diskussionen aus und macht auf sich und seine Arbeit - die auch finanziert werden will - aufmerksam. Das scheint in Zeiten, wo sich der Staat [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot
Sozialstaat und Gerechtigkeit
17,30 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Wir alle wollen in einer Gesellschaft leben, in der es gerecht zugeht. Gerechtigkeit gilt in der westlichen Welt als das zentrale Kriterium der moralischen Legitimation politischer und sozialer Verfahrensweisen und Institutionen. Für alle Regelungsbereiche der Politik, für alle Institutionen, Instrumente und Verfahrensweisen politischen Handelns gilt, dass sie dem Anspruch nach gerecht sein müssen, um gerechtfertigt werden zu können. Soweit es den zentralen Stellenwert der Gerechtigkeit im Zusammenhang der Rechtfertigung politischen Handelns und gesellschaftlicher Institutionen betrifft, herrscht also Einigkeit, doch diese endet bald, wenn es um die Frage geht, wie eine gerechte Gesellschaft konkret aussehen soll: Dass Gerechtigkeit gefordert ist, ist völlig unstrittig – was Gerechtigkeit erfordert, ist dagegen höchst umstritten, und dies gilt in besonderer Weise für die Frage der gerechten Verteilung von Gütern, das heißt: das Problem der sozialen Gerechtigkeit. Mit diesem Problem haben sich im Rahmen des Projekts 'Wissenschaft trifft Politik – Politik trifft Wissenschaft' in den Hannah-Arendt-Lectures und den Hannah-Arendt-Tagen 2004 auseinandergesetzt: Gert Schäfer (Politikwissenschaftler). Angelika Krebs (Philosophin), Susanne Boshammer (Philosophin), Heiner Geißler (Politiker), Michael Sommer (Gewerkschafter), Gerhard Kruip (Sozialethiker), Ingrid Hofmann (Unternehmerin), Oskar Negt (Soziologe). Hannah Arendt wurde am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren. Sie hat als deutsch-jüdische Denkerin die Erfahrungen ihres Jahrhunderts, die Zusammenhänge und das Spannungsfeld von Theorie und Praxis, politischem Urteilsvermögen und philosophischer Reflexion wie kaum andere miteinander verbunden. In unvergleichlicher Weise hat sie es verstanden, Politik und Wissenschaft in komplementärer Weise miteinander zu verbinden. Sie hat aus der Wissenschaft Impulse aufgenommen, und daraus eine politologische Semantik geformt, die soziale Veränderungen berücksichtigt. In Anlehnung an ihr Werk und ihr zu Ehren werden in den HANNAH-ARENDT-LECTURES und bei den HANNAH-ARENDT-TAGEN, die in ihrer Geburtsstadt alljährlich stattfinden, Zukunftsfragen der Gesellschaft erörtert. Beide Veranstaltungen finden im Rahmen des Projekts 'Wissenschaft trifft Politik – Politik trifft Wissenschaft' statt. Das Projekt wird durch die Volkswagen-Stiftung gefördert. Die HANNAH-ARENDT-LECTURES fanden erstmals im Jahre 2004 statt. Im Eröffnungsvortrag zu dem Generalthema 'Sozialstaat und Gerechtigkeit' legte Gert Schäfer dar, dass aufgrund der Veränderungen im Sozialsystem das Vertrauen der Menschen in die Politik drastisch abnimmt. Auf den Abstiegsplätzen der gesellschaftlichen Wertschätzung finde sich vor allem die Bundesregierung. Ihr vertrauen noch gerade 18 Prozent, den Parteien sogar nur noch 12 Prozent der Menschen hierzulande. Wenig besser stehen die beiden großen Lager des wirtschaftlichen Lebens da – Arbeitgeberverbände 22, Wirtschaft 23, Gewerkschaften 24 Prozent. Das ist die Stimmung, die sich auch in den Demonstrationen zu Hartz IV widerspiegelt. Was sind die Ursachen dieses Unmuts? Und was sind die Ursachen für die Notwendigkeit des Umbaus des Sozialsystems? Diesen Fragen wollten auch die Referenten der HANNAH-ARENDT-TAGE nachgehen und möglichst auch Antworten finden. Zunächst eine Antwort aus kompetentem Munde. Einer der es wissen muss, Norbert Blüm, der jahrzehntelang entscheidend für Sozialpolitik in der CDU zuständig war, sagte kürzlich wörtlich, und so wird er von Gert Schäfer zitiert: 'Solange der Ost-West-Gegensatz noch am Leben war, da hatte es die Sozialpolitik ein bisschen leichter, weil der Sozialstaat auch eine Legitimationsgrundlage unseres Systems war, mit dem wir unsere Überlegenheit bewiesen haben.' War das tatsächlich die Ursache für die Wende in der Sozialpolitik? Lassen wir das einmal dahingestellt. Jedenfalls drehen sich neuerdings die Diskussionen darum, ob Gerechtigkeit mit Gleichheit identisch ist. Wird eine gerechte Gesellschaft dadurch hergestellt, dass wir Gleichheit auf allen Ebenen für alle Menschen fordern? Der Wirtschaftsminister Wolfgang Clement fordert jedenfalls 'mehr gerechte Ungleichheit'. Dies sei das Gebot der

Anbieter: Thalia AT
Stand: 01.04.2020
Zum Angebot