Angebote zu "Ordnung" (70 Treffer)

Kategorien

Shops

Bekenntnis, soziale Ordnung und rituelle Praxis
45,30 € *
ggf. zzgl. Versand

Westfalen ist für die Reformations- und Konfessionalisierungsforschung von besonderem Interesse. Geprägt war diese historische Landschaft, in der sich kein Landesherr als Hegemon durchsetzen konnte, von differenzierten Wegen zum katholisch-tridentinischen, lutherischen oder reformierten Bekenntnis. Dementsprechend führte die große politische Zersplitterung Westfalens zu einem teils sehr kleinräumigen konfessionellen Nebeneinander, das bis heute nachwirkt.Der Band beinhaltet in drei Themenkomplexen dreizehn Beiträge, welche die konfessionelle Landschaft Westfalens vom späten 15. bis zum 19. Jahrhundert aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und den engen Beziehungen zwischen sozialer Ordnung und Religion nachgehen. Im ersten Abschnitt wird der komplizierte und lange Weg der Bekenntnissuche und konfessionellen Festlegung von adligen Familien, Kommunen und kirchlichen Institutionen untersucht. Was war für die jeweilige Konfessionsentscheidung ausschlaggebend? Welche Faktoren konnten zu einem Umdenken führen? Die folgenden Beiträge richten ihren Blick auf soziale Ordnungen und konfessionelle Lebenswelten von Laien und kirchlichen Amtsträgern. Wie konnten Pfarrerwahlen ritualisiert und politisiert werden? Welche Erkenntnisse können aus Visitationen des geistlichen Personals für die Disziplinierungs- und Professionalisierungsbestrebungen der Obrigkeiten gewonnen werden? Abschließend wird nach Repräsentationsmöglichkeiten und rituellen Praktiken in Prozessionen und in der Sepulkralkultur im konfessionellen Zeitalter gefragt. Wie ließen sich Ordnungsvorstellungen und familiäre Ansprüche öffentlich inszenieren? Mit welchen Mitteln gelang eine konfessionelle Selbstdarstellung und Abgrenzung?

Anbieter: Dodax AT
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot
Bekenntnis, soziale Ordnung und rituelle Praxis
44,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Westfalen ist für die Reformations- und Konfessionalisierungsforschung von besonderem Interesse. Geprägt war diese historische Landschaft, in der sich kein Landesherr als Hegemon durchsetzen konnte, von differenzierten Wegen zum katholisch-tridentinischen, lutherischen oder reformierten Bekenntnis. Dementsprechend führte die große politische Zersplitterung Westfalens zu einem teils sehr kleinräumigen konfessionellen Nebeneinander, das bis heute nachwirkt.Der Band beinhaltet in drei Themenkomplexen dreizehn Beiträge, welche die konfessionelle Landschaft Westfalens vom späten 15. bis zum 19. Jahrhundert aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und den engen Beziehungen zwischen sozialer Ordnung und Religion nachgehen. Im ersten Abschnitt wird der komplizierte und lange Weg der Bekenntnissuche und konfessionellen Festlegung von adligen Familien, Kommunen und kirchlichen Institutionen untersucht. Was war für die jeweilige Konfessionsentscheidung ausschlaggebend? Welche Faktoren konnten zu einem Umdenken führen? Die folgenden Beiträge richten ihren Blick auf soziale Ordnungen und konfessionelle Lebenswelten von Laien und kirchlichen Amtsträgern. Wie konnten Pfarrerwahlen ritualisiert und politisiert werden? Welche Erkenntnisse können aus Visitationen des geistlichen Personals für die Disziplinierungs- und Professionalisierungsbestrebungen der Obrigkeiten gewonnen werden? Abschließend wird nach Repräsentationsmöglichkeiten und rituellen Praktiken in Prozessionen und in der Sepulkralkultur im konfessionellen Zeitalter gefragt. Wie ließen sich Ordnungsvorstellungen und familiäre Ansprüche öffentlich inszenieren? Mit welchen Mitteln gelang eine konfessionelle Selbstdarstellung und Abgrenzung?

Anbieter: Dodax
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot
Heirat als Privileg
52,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Dieser Band analysiert das Heiratsverhalten als komplexes System, in dem sowohl strukturelle Bedingungen, soziale Bedeutungszuschreibungen, politische Kontrollansprüche als auch individuelle Entscheidungsmöglichkeiten wirksam werden. Obrigkeitliche Heiratsbeschränkungen erweisen sich als ein Instrument der Restaurationspolitik, das auf die Bewahrung der altständischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung abzielte und den gruppenbildenden und strukturerhaltenden Intentionen der dörflichen Elite entsprach. Durch die juridische Fortschreibung gelang es, die potentiellen Träger des gesellschaftlichen Wandels auf die tradierte Ordnung rückzuverweisen. Erst als es angesichts radikal veränderter Lebens- und Arbeitsweisen nicht mehr möglich war, die gesetzlichen Verordnungen in die Praxis umzusetzen, wurden auch in Tirol und Vorarlberg die obrigkeitlichen Heiratsrestriktionen im Jahr 1912 aufgehoben.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot
Heirat als Privileg
50,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Dieser Band analysiert das Heiratsverhalten als komplexes System, in dem sowohl strukturelle Bedingungen, soziale Bedeutungszuschreibungen, politische Kontrollansprüche als auch individuelle Entscheidungsmöglichkeiten wirksam werden. Obrigkeitliche Heiratsbeschränkungen erweisen sich als ein Instrument der Restaurationspolitik, das auf die Bewahrung der altständischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung abzielte und den gruppenbildenden und strukturerhaltenden Intentionen der dörflichen Elite entsprach. Durch die juridische Fortschreibung gelang es, die potentiellen Träger des gesellschaftlichen Wandels auf die tradierte Ordnung rückzuverweisen. Erst als es angesichts radikal veränderter Lebens- und Arbeitsweisen nicht mehr möglich war, die gesetzlichen Verordnungen in die Praxis umzusetzen, wurden auch in Tirol und Vorarlberg die obrigkeitlichen Heiratsrestriktionen im Jahr 1912 aufgehoben.

Anbieter: Dodax
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot
Policey in lokalen Räumen
50,40 € *
ggf. zzgl. Versand

Bei der Wahrung der inneren Ordnung und für die Gewährleistung von Sicherheit waren zwischen dem Spätmittelalter und dem beginnenden 19. Jh. zahlreiche Amts- und Funktionsträger vor Ort tätig. Die funktionale und institutionelle Vielfältigkeit dieses Personals und dessen Einbindung in sehr verschiedenartige lokale und regionale Herrschaftsstrukturen haben die Erforschung dieses Felds praktischer Verwaltungstätigkeit erschwert. Der Arbeitskreis "Policey/Policey im vormodernen Europa" hat deshalb einschlägige Forschungsergebnisse auf einem Arbeitstreffen diskutiert, dessen Beiträge hier vorgelegt werden.Aus dem Inhalt: André Holenstein, Frank Konersmann, Josef Pauser, Gerhard Sälter: Der Arm des Gesetzes. Ordnungskräfte und gesellschaftliche Ordnung in der Vormoderne als Forschungsfeld - Ulrich Henselmeyer: Dienst - Ehre - Gewalt: Überlegungen zur Interpretation der Gewaltdelinquenz von Stadtknechten und Büttel in der spätmittelalterlichen Stadt - Andrea Bendlage: Von schergen und pütteln. Rekrutierung und soziale Herkunft niederer Polizeiknechte im 16. Jahrhundert - Achim Landwehr: Zwischen allen Stühlen. Lokale Amtsträger im frühneuzeitlichen Leonberg - Susanne Claudine Pils: Am Rand der Stadt. Die Wiener Stadtguardia im Spannungsfeld zwischen Stadt und Landesfürst - Gerhard Sälter: Ämterkäuflichkeit und öffentliche Ordnung. Zur Ökonomie des Ämterhandels bei Polizeibediensteten, Gerichtsdienern des Châtelet und Soldaten der städtischen Wache in Paris um 1700 - Bettina Blessing: Arbeitswelt und soziales Milieu der Regensburger Kontroll- und Straforgane (1660-1809) - Barbara Krug-Richter: Zwischen Dorf und Gericht. Tätigkeitsbereiche, Amtspraxis und soziale Stellung des Gerichtsdieners in einer ländlich-lokalen Gesellschaft der Frühen Neuzeit - Josef Pauser: waß der Scherg da zu schaffen thuen hab. Amtspraxis und soziale Stellung subalternen Exekutiv- und Justizpersonals am Beispiel der Gerichtsdiener in der niederösterreichischen Stadt Zwettl (1550-1750) - Martin Scheutz: Ein Diener zweier Herren - der zwischen Markt und Landgericht zerrissene Gerichtsdiener. Eine Fallstudie aus Niederösterreich im 18. Jahrhundert - Gerhard Fritz: Stadtknechte, Nachtwächter, Büttel. Lokales Sicherheitspersonal in Württemberg und benachbarten Territorien im 18. Jahrhundert - Karl Härter: Der Kreisleutnant des Oberrheinischen Reichskreises. Entwicklung, Praxis und Scheitern eines supraterritorialen paramilitärischen Polizeiorgans im 18. Jahrundert - André Holenstein: Zwischen Policey und Polizei. Die badischen Hatschiere und die Professionalisierung staatlicher Exekutivkräfte im 18. und frühen 19. Jahrhundert - Jutta Nowosadtko: Militärpolizei? Die innerstaatlichen Aufgaben der stehenden Heere des Ancien Régime als Forschungsproblem, erläutert am Beispiel des Fürstbistums Münster - Ralf Pröve: Genossenschaftliche Schutzkonzeption und die Krise der gesellschaftlichen Ordnung. Stadtbürger als Hilfspolizisten am Ende Alteuropas (1750-1848) - Justus Goldmann: ... Hat die Obrigkeit für die Rettung der Scheintodten ohne Zeitverlust zu sorgen. Praxis und Konflikte der Erstversorgung von medizinischen Notfällen im späten 18. und im 19. Jahrhundert - Vadim Oswalt: Akteure an der komplexen Peripherie des Staates. Württembergische Exekutivkräfte als Agenten staatlicher Massenpädagogik und die ländliche Lebenswelt Oberschwabens im 19. Jahrhundert.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot
Policey in lokalen Räumen
49,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Bei der Wahrung der inneren Ordnung und für die Gewährleistung von Sicherheit waren zwischen dem Spätmittelalter und dem beginnenden 19. Jh. zahlreiche Amts- und Funktionsträger vor Ort tätig. Die funktionale und institutionelle Vielfältigkeit dieses Personals und dessen Einbindung in sehr verschiedenartige lokale und regionale Herrschaftsstrukturen haben die Erforschung dieses Felds praktischer Verwaltungstätigkeit erschwert. Der Arbeitskreis "Policey/Policey im vormodernen Europa" hat deshalb einschlägige Forschungsergebnisse auf einem Arbeitstreffen diskutiert, dessen Beiträge hier vorgelegt werden.Aus dem Inhalt: André Holenstein, Frank Konersmann, Josef Pauser, Gerhard Sälter: Der Arm des Gesetzes. Ordnungskräfte und gesellschaftliche Ordnung in der Vormoderne als Forschungsfeld - Ulrich Henselmeyer: Dienst - Ehre - Gewalt: Überlegungen zur Interpretation der Gewaltdelinquenz von Stadtknechten und Büttel in der spätmittelalterlichen Stadt - Andrea Bendlage: Von schergen und pütteln. Rekrutierung und soziale Herkunft niederer Polizeiknechte im 16. Jahrhundert - Achim Landwehr: Zwischen allen Stühlen. Lokale Amtsträger im frühneuzeitlichen Leonberg - Susanne Claudine Pils: Am Rand der Stadt. Die Wiener Stadtguardia im Spannungsfeld zwischen Stadt und Landesfürst - Gerhard Sälter: Ämterkäuflichkeit und öffentliche Ordnung. Zur Ökonomie des Ämterhandels bei Polizeibediensteten, Gerichtsdienern des Châtelet und Soldaten der städtischen Wache in Paris um 1700 - Bettina Blessing: Arbeitswelt und soziales Milieu der Regensburger Kontroll- und Straforgane (1660-1809) - Barbara Krug-Richter: Zwischen Dorf und Gericht. Tätigkeitsbereiche, Amtspraxis und soziale Stellung des Gerichtsdieners in einer ländlich-lokalen Gesellschaft der Frühen Neuzeit - Josef Pauser: waß der Scherg da zu schaffen thuen hab. Amtspraxis und soziale Stellung subalternen Exekutiv- und Justizpersonals am Beispiel der Gerichtsdiener in der niederösterreichischen Stadt Zwettl (1550-1750) - Martin Scheutz: Ein Diener zweier Herren - der zwischen Markt und Landgericht zerrissene Gerichtsdiener. Eine Fallstudie aus Niederösterreich im 18. Jahrhundert - Gerhard Fritz: Stadtknechte, Nachtwächter, Büttel. Lokales Sicherheitspersonal in Württemberg und benachbarten Territorien im 18. Jahrhundert - Karl Härter: Der Kreisleutnant des Oberrheinischen Reichskreises. Entwicklung, Praxis und Scheitern eines supraterritorialen paramilitärischen Polizeiorgans im 18. Jahrundert - André Holenstein: Zwischen Policey und Polizei. Die badischen Hatschiere und die Professionalisierung staatlicher Exekutivkräfte im 18. und frühen 19. Jahrhundert - Jutta Nowosadtko: Militärpolizei? Die innerstaatlichen Aufgaben der stehenden Heere des Ancien Régime als Forschungsproblem, erläutert am Beispiel des Fürstbistums Münster - Ralf Pröve: Genossenschaftliche Schutzkonzeption und die Krise der gesellschaftlichen Ordnung. Stadtbürger als Hilfspolizisten am Ende Alteuropas (1750-1848) - Justus Goldmann: ... Hat die Obrigkeit für die Rettung der Scheintodten ohne Zeitverlust zu sorgen. Praxis und Konflikte der Erstversorgung von medizinischen Notfällen im späten 18. und im 19. Jahrhundert - Vadim Oswalt: Akteure an der komplexen Peripherie des Staates. Württembergische Exekutivkräfte als Agenten staatlicher Massenpädagogik und die ländliche Lebenswelt Oberschwabens im 19. Jahrhundert.

Anbieter: Dodax
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot
Alter(n) als soziale und kulturelle Praxis
39,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Wie wird man eigentlich alt? Können Dinge auch altern? Und wie verändern sich die eigenen biographischen Erfahrungen und der Umgang mit Erinnerung(en)?Dieser Band rückt die Frage nach den Beziehungen des Alter(n)s ins Zentrum und stellt dabei verschiedene interdisziplinäre Perspektiven auf das Altern als soziale Praxis und kulturelle Ordnung vor. Entlang der drei leitenden Begriffe - Ordnungen, Praktiken, Materialitäten - loten die ethnographischen, historischen und diskursorientierten Beiträge kulturelle Vorstellungen, alltagsweltliche Aushandlungen und materielle Erscheinungsformen des Alter(n)s aus.

Anbieter: Dodax
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot
Alter(n) als soziale und kulturelle Praxis
39,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Wie wird man eigentlich alt? Können Dinge auch altern? Und wie verändern sich die eigenen biographischen Erfahrungen und der Umgang mit Erinnerung(en)?Dieser Band rückt die Frage nach den Beziehungen des Alter(n)s ins Zentrum und stellt dabei verschiedene interdisziplinäre Perspektiven auf das Altern als soziale Praxis und kulturelle Ordnung vor. Entlang der drei leitenden Begriffe - Ordnungen, Praktiken, Materialitäten - loten die ethnographischen, historischen und diskursorientierten Beiträge kulturelle Vorstellungen, alltagsweltliche Aushandlungen und materielle Erscheinungsformen des Alter(n)s aus.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot
Wissenschaftliches Forum für Sozialwirtschaft u...
29,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Das aktuelle Heft greift die Fachdiskussionen zur Steuerung in der Sozialwirtschaft auf. Im Vergleich zu anderen Bereichen des Wirtschaftens wird im sozialwirtschaftlichen Geschehen deutlich, dass die Steuerung allein durch einen Markt nur ein Teil einer Beschreibung der Wirklichkeit sein kann.Im ersten Beitrag rückt Tim Eysell die europäische Dimension der Governance sozialer Dienste in den Vordergrund. Kindertagesbetreuung und Armutsprävention hängen nach Auffassung von René Böhme über die Erreichbarkeit und Gestaltung frühkindlicher Bildung zusammen. Die Bildungslandschaft, die sich Schule und Jugendhilfe teilen, ist Gegenstand des institutionstheoretischen Blickes, den Reinhard Hoffmann und Birgit Hilliger auf die Praxis ihres Nebeneinanders und möglichen Miteinanders richten. Werner Schönig nimmt die Gleichzeitigkeit von Konkurrenz und Kooperation in der Sozialwirtschaft unter die Lupe. Wolf Rainer Wendt untersucht, wozu die sozialwirtschaftliche Ordnung notwendig ist und welche Vorteile sie ökonomisch für die soziale Zweckerfüllung mit sich bringt.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 19.01.2020
Zum Angebot